Kreuzstadl

 

 

 

Gedenkstätte

Gedenkstätte KREUZSTADL für die Opfer des Südostwallbaus

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Das Gebiet des Burgenlandes wurde in der Endphase der Nationalsozialistischen Herrschaft zu einem Schauplatz unmenschlicher Gräueltaten. Als sich um die Jahreswende 1944/45 die Front näherte, planten die NS-Machthaber, das Vorrücken der Roten Armee durch den Bau des sogenannten Südostwalls - einer Verteidigungsanlage bestehend aus Panzer- und Schützengräben - aufzuhalten. Für die Schanzarbeiten wurden heimische Zivilpersonen, FremdarbeiterInnen, Kriegsgefangene sowie ungarischjüdische ZwangsarbeiterInnen eingesetzt. Entlang der Grenze zu Ungarn wurden mehrere Arbeitslager eingerichtet. In diesen waren bis zu 40.000 ungarische Jüdinnen und Juden zusammengepfercht. Wahrscheinlich mehr als ein Drittel von ihnen starb an den Folgen der unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen oder wurde von den Wachmannschaften ermordet.

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